Ende Mai 2005 wurde mit der Münchner Allianz-Arena das „schönste und modernste Stadion der Welt“ eröffnet. Das 258 m lange, 227 m breite und 50 m hohe Oval bietet 66.000 Zuschauern Platz auf den steilsten Rängen Europas. Franz Beckenbauer hat das imposante Bauwerk als „neues Wahrzeichen“ und „Prunkstück“ für München bezeichnet.
Das gestalterische Konzept wurde von den Schweizer Architekten Herzog und de Meuron entwickelt. Auch in puncto Bautechnik setzt die neue Arena, bei der 120.000 cbm Beton und 22.000 Tonnen Stahl verbaut worden sind, qualitative und quantitative Maßstäbe.
Besonderes Augenmerk widmen Stadion-Investoren den umsatzträchtigen VIP-Bereichen. Die Allianz-Arena weist 106 Logen mit 1.374 Plätzen sowie 2.200 Business-Seats auf. In den dortigen Toilettenräumen kamen ebenso WCs und Urinale der Keramag-Serie „Renova Nr. 1“ zum Einsatz wie in den Arbeits- und Aufenthaltszonen für Journalisten.
Weniger als 1 Jahr vor Beginn der Fußball-WM 2006 sind fast alle Spielstätten in Berlin, Dortmund, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Kaiserslautern, Köln, Leipzig, München, Nürnberg und Stuttgart mit Produkten von Keramag ausgestattet. Der Marktführer verfügt über jahrzehntelange Erfahrung bei der sanitärtechnischen Planung und Realisierung in derartigen Großprojekten. Wachsende Bedeutung hat dabei aus wirtschaftlichen Gründen die Reduzierung des Wasserverbrauchs. Als Zielvorgabe der Umwelt-Initiative „Green Goal“ gilt eine Senkung um 20 % gegenüber konventionellen Stadien.
Zu den Einsatzbereichen zählen nicht nur die dem breiten Publikum zugänglichen Wasch- und Toilettenräume, wo Wasserspar-WCs, umweltfreundliche Urinale und die schmutzabweisende Oberflächenveredelung „KeraTect“ den Wassserverbrauch und Pflegeaufwand deutlich minimieren, sondern auch die Sponsorenzonen und VIP-Logen, wo z.B. das raumsparende Gäste-WC-Programm „Visit“ und individuelle Waschplatzlösungen aus dem Mineralwerkstoff „Varicor“ zum Einbau kommen. Der Hersteller steht Investoren, Planern und Betreibern schon in der Konzeptionsphase mit seinem umfassenden Know-how zur Verfügung.
Insbesondere der Einsatz moderner 4,5 l-WCs – anstelle der herkömmlichen 6 l-Varianten – trägt erheblich zur Senkung der Betriebskosten bei. Das belegt ganz konkret die 2001 eröffnete „Arena auf Schalke“. Hier ist mit „Öko-Profi“ ein konsequentes Umweltmanagementsystem realisiert worden. Nach Angaben des Betreibers konnten dank der 4,5 l–WCs 25 % der Frisch- und Abwasserkosten eingespart werden.
Aus Sicht der Betreiber haben auch Hygiene und Pflegeleichtigkeit in Wasch- und Toilettenräumen vorrangige Bedeutung. Die Besucher erwarten zu Recht „saubere Verhältnisse“. Dass die Spüleigenschaften von WC-Becken selbst bei Markenprodukten sehr unterschiedlich ausgeprägt sind, hat ein Vergleichstest der FH Gelsenkirchen nachgewiesen. Dabei wurden acht Stand-Tiefspül-WCs nach unterschiedlichen Kriterien bewertet. Am besten haben dabei die 4,5 l- und 6 l-WCs der Keramag-Serie „Renova Nr. 1“ abgeschnitten.
(07.07.2005)