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Verjüngungskur für Altenheim
Komplettsanierung im Louise-Schröder-Heim (Oberhausen) / Mehr Lebensqualität für alte Menschen / Investitionsschwerpunkt: barrierefreie Bad-gestaltung / Kernziel: möglichst unabhängige Nutzung durch Heimbewohner / Höchste Hygiene-Standards durch schmutzabweisende Spezialglasur / Beitrag zur Kostensenkung bei Personal und Reinigungsmitteln /
Oberhausen / Ratingen. Die allgegenwärtigen Sparzwänge führen gerade im Seniorenheim-Bereich zu einem weiter wachsenden Modernisierungsstau. Doch es gibt auch Betreiber, die bei allen Wirtschaftlichkeitserfordernissen konsequent investieren, um den Bewohnern eine zeitgemäße Lebensqualität bieten zu können. Als in diesem Sinne vorbildlich gilt das Louise-Schröder-Heim in Oberhausen, das derzeit 320 Bewohner aller Pflegestufen beherbergt.

So ist das 1972 eingeweihte Haus 2 bei laufendem Betrieb mit einem Investi-tionsaufwand von 7,5 Mio. Euro einer umfassenden Verjüngungskur unterzogen worden. Dazu wurde das Gebäude in vier vertikal zusammenhängende Abschnitte unterteilt, die nacheinander saniert worden sind. Besondere Aufmerksamkeit widmete der Betreiber dabei der Sicherstellung eines zeitgemäßen Sanitärkomforts für die alten, meist mobilitätseingeschränkten Menschen.

Um allen Bewohnern eine möglichst unabhängige Nutzung der sanitären Anlagen zu ermöglichen, wurden die 108 Zimmer von Haus 2 konsequent mit barrierefreien Bädern ausgestattet. Dazu mußte zunächst die Grundfläche von 3,72 auf 5,23 qm vergrößert werden. Der Zugang zum Bad erfolgt jetzt durch eine Schiebetür mit rollstuhlgerechter Breite. Ein großzügiger Waschplatz, ein bedarfsgerechtes WC und eine bodenebene Dusche mit einem im Duschbereich montierten Handlauf sorgen für Komfort und Sicherheit.

Die Wahl von Betreiber und Architekten fiel auf Keramikobjekte von Keramag, die den einschlägigen Normen DIN 18024 und 18025 entsprechen. Dazu gehört das Produktprogramm „Vitalis“, das spezielle Waschtische und WCs für alte und behinderte Menschen umfasst. Die Sanitärräume für Besucher und Pflegepersonal wurden mit Handwaschbecken und WCs der Serie „Renova Nr. 1“ ausgerüstet. Da in Altenheimen besonders hohe Hygieneanforderungen bestehen, entschied man sich für die weltweit einzigartige, dauerhaft schmutzabweisende Spezialglasur „KeraTect“, deren extrem glatte Oberfläche der Ablagerung von Schmutz und Bakterien entgegenwirkt sowie den Pflegeaufwand deutlich reduziert. Eine 30-jährige Funktionsgarantie sorgt für langfristige Sicherheit. Die Mehrkosten für „KeraTect“ amortisieren sich durch die Einsparungen bei Personal- und Reinigungsmittelkosten. 
 
(2004)